Im Zuge der Landesgartenschau erhält der Neckar wieder sein natürliches Bett. Außerdem wird das Neckartal als Naherholungsgebiet aufgewertet. Über die aktuellen Planungen informieren Land und Stadt am Dienstag, 2. Juli, im Kapuziner (Foto: Stadt Rottweil / Tobias Hermann).

Nach den Sommerferien rollen im Neckartal die Bagger an: Wie bereits durch das Regierungspräsidium angekündigt, startet dann der erste Bauabschnitt der sogenannten Neckarrevitalisierung vom Werksgelände der Energieversorgung Rottweil bis zur Mündung der Prim. Bislang ist der Neckar dort in einen steinernen Kanal gezwängt. Die naturnahe Umgestaltung des Neckars ist Teil der Maßnahmen im Vorfeld der Landesgartenschau 2028 in Rottweil und wird vom Regierungspräsidium Freiburg durchgeführt. Daran schließen sich dann sämtliche Baumaßnahmen der Stadt Rottweil an, um das Gelände im Neckartal bis 2028 für die Landesgartenschau umzugestalten. Größtes Bauwerk ist die Gartenschaubrücke von der historischen Innenstadt über die Bahngleise und den Neckar auf die andere Talseite. Außerdem werden mehrere Brücken für den Radverkehr entlang des Neckars und eine Brücke zur Entlastung der historischen Schindelbrücke in der Au gebaut. Darüber hinaus wird das Neckartal durch Spiel- und Freizeitflächen für Bürgerinnen und Bürger aller Generationen aufgewertet.

Im Rahmen der Bürgerinformation wird zunächst das Regierungspräsidium die Pläne vorstellen, wie der Neckar wieder in einen naturnahen Lebensraum für die Tier- und Pflanzenwelt verwandelt werden soll. Damit einher geht auch eine Verbesserung des Hochwasserschutzes durch die Verlegung des bisherigen Neckarpegels am Fuß der historischen Innenstadt auf die Höhe des Bahnhofs. Im Anschluss stellt die Stadt Rottweil den aktuellen Planungsstand für die weiteren Baumaßnahmen der Landesgartenschau 2028 vor. Sämtliche Pläne werden zudem an Infoständen im Kapuziner-Sonnensaal präsentiert. „Nutzen Sie die Veranstaltung, um sich über den aktuellen Stand der Dinge zu informieren. Der Abend bietet auch Raum, um Fragen zu stellen und mit den Planern ins Gespräch zu kommen“, lädt Oberbürgermeister Dr. Christian Ruf ein. Dem schließt sich auch Bürgermeisterin Ines Gaehn an: „Die Landesgartenschau nimmt nun immer mehr Gestalt an. Vorbeischauen und informieren lohnt sich.“