Unser Bild zeigt ENRW-Wassermeister Daniel Schuhmacher im Wasserhochbehälter der ENRW in Zimmern.

Im Schnitt verbraucht ein Mensch etwa zwischen 110 und 130 Liter Wasser pro Tag – dies zeigt die große Bedeutung einer regionalen Trinkwasserversorgung: „Die Förderung und Verteilung des von uns betreuten Trinkwassers unterliegt höchsten Standards“, betont Christoph Ranzinger, Geschäftsführer der ENRW. Die Qualität werde regelmäßig durch zertifizierte, externe Labore geprüft und durch wiederkehrende Kontrollen der Aufsichtsbehörde bestätigt. „Sauberes Wasser ist ein Menschenrecht. Leider ist es aber noch nicht für alle Menschen auf der Welt selbstverständlich, über diese wichtige Ressource zu verfügen“, gibt Ranzinger zu bedenken.

Neben der Rottweiler Trinkwasserversorgung übernimmt die ENRW seit 1979 die technische Betriebsführung in Sachen „Trinkwasser“ im Auftrag der Stadt Spaichingen und seit 2006 im Auftrag der Gemeinde Denkingen. Seit 2018 küm­mert sich die ENRW ebenfalls im Rahmen einer Betriebsführung um das Trink­wasser des Zweckverbandes Wasserversorgung Oberer Neckar. Dieser beliefert die Gemeinden Deißlingen-Lauffen, Dietingen, Frittlingen, Wellendingen, Zimmern unter der Burg, Neukirch, Vaihingerhof, Zepfenhan, Feckenhausen und Neufra mit Trinkwasser.

Ebenso wichtig wie die Versorgung mit sauberem Trinkwasser ist eine funktionierende Abwasserentsorgung: „Mit der Entsorgung von Abwasser aus häuslichem, gewerblichem und industriellem Gebrauch werden Krankheiten und Seuchen vermieden und die Umwelt geschützt“, betont Ranzinger. Ohne kommunale und industrielle Abwasserentsorgung könne Trinkwasser nicht konstant in bester Qualität zur Verfügung stehen. Abwasser werde in Deutschland fast flächendeckend mit dem höchsten EU-Reinigungsstandard behandelt.

Die ENRW entwickelt ihre Standards kontinuierlich weiter, um die stetig steigenden Anforderungen an den Reinigungsgrad einzuhalten. Derzeit steht das Team der Kläranlage durch die Beseitigung von Mikroschadstoffen und das Recycling von Phosphor vor weiteren Herausforderungen.

An die mechanisch-biologische Kläranlage des ENRW Eigenbetriebs Stadtentwässerung sind rund 34.000 Einwohner angeschlossen. Zusätzlich werden Belastungen aus Industrie und Gewerbe entsprechend den Werten von rund 11.000 Einwohnern gereinigt. Derzeit wird geprüft, ob weitere umliegende Gemeinden an die ENRW-Kläranlage angeschlossen werden.

„Darüber hinaus sind wir sogar in der Lage, Wertstoffe, Wärme und Energie aus dem Abwasser zu recyceln und zu gewinnen“, berichtet Ranzinger. Durch optimales Energiemanagement und entsprechende Verfahren bei der Klärschlammbehandlung wird die Rottweiler Kläranlage zum Energielieferanten und produziert heute schon 100 Prozent der benötigten Wärme und in naher Zukunft sogar mehr als 100 Prozent des eigenen Strombedarfs.

Informationen zum „Internationalen Tag des Wassers“
Der Weltwassertag wurde 1992 von der UNESCO ins Leben gerufen, findet seit 1993 jedes Jahr am 22. März statt und soll das Bewusstsein der Öffentlichkeit für die Ressource Wasser schärfen. Mit dem Weltwassertag 2018 hat die UN-Weltwasserdekade begonnen, die noch bis März 2028 andauert. Während dieser zehn Jahre machen die Vereinten Nationen in besonderem Maße auf die Themen „Wasser“ und „Gewässerschutz“ aufmerksam.

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ENRW Energieversorgung Rottweil GmbH & Co. KG
Melissa Schenk
Unternehmenskommunikation
In der Au 5
78628 Rottweil
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E-Mail: melissa.schenk@enrw.de

Das Unternehmen
Die ENRW Energieversorgung Rottweil GmbH & Co. KG versorgt in den Landkreisen Rottweil, Tuttlingen und Schwarzwald-Baar mehr als 40.000 Bürger mit Strom, Erdgas, Wärme und Wasser. Als mehrheitlich kommunales Unternehmen kommen die Gewinne den Bürgern in der Region zu Gute. Bei der Stromerzeugung setzt die ENRW ausschließlich auf regenerative Stromerzeugung und Kraftwärmekopplung. Rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich darüber hinaus auch noch um Bäder, Abwasser und Energieeffizienz.