Die Bauarbeiten für die neue Landesgartenschaubrücke im Neckartal haben begonnen. Das rund 162 Meter lange Bauwerk wird künftig die östliche und westliche Neckartalaue miteinander verbinden und dabei den Neckar sowie die Bahnanlagen queren. Die Fertigstellung ist für Ende 2027 vorgesehen. Das Land Baden-Württemberg unterstützt den Bau der neuen Rad- und Fußwegeverbindung mit Fördermitteln nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG).
Projekt Neckar
Momentan ist der Neckar unterhalb der historischen Innenstadt über weite Strecken stark begradigt und befestigt. Oberhalb des Wehrs wird der Neckar sogar zu einem stehenden Gewässer mit geringem Sauerstoffgehalt. Für eine natürliche Entwicklung der Tier- und Pflanzenwelt in einer Flussaue sind das sehr schlechte Voraussetzungen. Als Naherholungsraum ist das Neckartal in seiner heutigen Gestalt für Menschen weitgehend uninteressant.
Ziel ist es, die Gewässerstruktur des Neckars auf einer Länge von rund zwei Kilometern zu verbessern und ökologisch aufzuwerten. Dabei soll der Fluss auch für Fische und andere Wasserlebewesen besser durchwanderbar werden. Mit attraktiven Wegen für Spaziergänger, Radfahrer und Eltern mit Kinderwägen sowie Plätzen für Rast, Sonnenbaden oder Picknick wird in der Au nicht nur im Jahr der Landesgartenschau, sondern auch weit darüber hinaus ein attraktiver Freizeitbereich entstehen. Der neue Neckarwiesenpark wird damit Leben, Arbeiten und Wohnen in der Innenstadt attraktiver machen und so auch das Herz von Rottweil, die historische Innenstadt stärken. Die sogenannte Revitalisierung des Neckars führt das Regierungspräsidium Freiburg in Zusammenarbeit mit dem Büro Geitz & Partner GbR durch. Dies entlastet die Stadt Rottweil, die sich so verstärkt dem Bau der Wege und Brücken für die Landesgartenschau widmen kann.

Micha Sonnenfroh
Abteilungsleiter Stadtgrün und Gewässer
Projektleiter LGS RW2028
Telefon: 0741 494 325
E-Mail: micha.sonnenfroh@rottweil.de
Aktuelles zum Thema „Neckar“
Mit dem Beginn des zweiten und letzten Bauabschnitts der Neckarrevitalisierung nimmt eines der zentralen Projekte im Zuge der Landesgartenschau Rottweil 2028 weiter Gestalt an. Auf einer Länge von über 500 Metern gestaltet das Regierungspräsidium Freiburg nach Fertigstellung des ersten Bauabschnitts nun den Neckar zwischen der historischen Schindelbrücke und dem ehemaligen Betriebsgeländes der Energieversorgung Rottweil (ENRW )naturnah. Die Arbeiten sollen bis zum Sommer 2027 abgeschlossen sein und einen ökologisch wertvollen Landschaftsraum mit hoher Aufenthaltsqualität für Mensch und Natur schaffen.
Noch bevor die neue Landesgartenschaubrücke gebaut ist, steht nun fest: Sie wird den Namen des Rottweiler Unternehmens BDT Media Automation GmbH, kurz „BDT-Brücke“ tragen. Das Rottweiler Traditionsunternehmen wird Sponsor der Landesgartenschau und übernimmt als Platinpartner für die kommenden zehn Jahre die Namenspartnerschaft der Brücke.
Mit dem offiziellen Baustart haben die Arbeiten für zwei neue Neckarbrücken begonnen, die im Zuge der Daueranlagen zur Landesgartenschau Rottweil 2028 entstehen. Die „Brücke an der Prim-Mündung“ und die „Brücke am ehemaligen Wehr“ sind zentrale Bausteine für die künftige Infrastruktur entlang des Neckars und werden weit über das Veranstaltungsjahr 2028 hinaus eine wichtige Rolle für die Mobilität der Bürgerinnen und Bürger spielen.




