Blick auf das Alte Gaswerk. Foto: Geiz und Partner

Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) plant, die Gewässerstruktur des Neckars im Bereich des künftigen Landesgartenschaugeländes auf einer Länge von zwei Kilometern zu verbessern. Dabei soll der Fluss auch für Fische und andere Wasserlebewesen besser durchwanderbar werden. Mit der ökologischen Umgestaltung erhält die Stadt Rottweil auch ein attraktives Naherholungsgebiet.

Das RP und die Stadt werden die Pläne am Freitag, 28. Oktober, um 14 Uhr bei einem Rundgang interessierten Bürgerinnen und Bürgern vorstellen. Bürgermeister Christian Ruf wird mit weiteren Vertreterinnen und Vertretern der Stadt den Rundgang begleiten und die Vorteile, die für Rottweil aus der Umsetzung des Projekts entstehen, erläutern. Treffpunkt ist am alten Gaswerk in der Au (unter dem Viadukt) in Rottweil. Die Führung kann vorab kostenlos über die Tourist-Information der Stadt Rottweil gebucht werden. Diese ist telefonisch unter 0741 / 494 280 oder per Mail unter tourist-information@rottweil.de erreichbar.

Blick auf das Viadukt. Foto: Geiz und Partner

Schon jetzt weist das RP darauf hin, dass eine weitere Informationsveranstaltung am Samstag, 12. November, stattfinden wird. Weitere Termine und Informationen werden jeweils über die Presse und die Internetseiten der Stadt Rottweil (www.rw2028.de) und dem RP (www.rp-freiburg.de) angekündigt.

Momentan ist der Neckar unterhalb der historischen Innenstadt ist über weite Strecken stark begradigt und befestigt. Oberhalb des Wehrs wird der Neckar sogar zu einem stehenden Gewässer mit geringem Sauerstoffgehalt und Algenwachstum im Sommer. Für eine natürliche Entwicklung der Tier- und Pflanzenwelt in einer Flussaue sind das sehr schlechte Rahmenbedingungen. Als Naherholungsraum ist das Neckartal in seiner heutigen Gestalt für Menschen zudem weitgehend uninteressant.

Hinweis für die Redaktionen:
Die Medienvertreter sind natürlich herzlich eingeladen, am Termin teilzunehmen.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Matthias Henrich
stv. Pressesprecher
0761 208-1039
Matthias.Henrich@rpf.bwl.de
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