Oberbürgermeister Dr. Christian Ruf (von links), Dr. Dirk Rothenstein, Deutsche Bahn AG, Andreas Kaupp und Volker Köppl, beide Eisenbahnfreunde/NesA, sowie Ines Gaehn, Geschäftsführerin Landesgartenschau, beim Historischen Bahnbetriebswerk in Rottweil.

Die Zusammenarbeit ist von besonderer strategischer Bedeutung, wie Oberbürgermeister Dr. Christian Ruf betont: „Die Gleise der Strecke Stuttgart – Zürich verlaufen mitten durch das Herz der Landesgartenschau und parallel zum renaturierten Neckar. Wir haben viele Berührungspunkte mit der Bahn. Umso wichtiger ist für uns eine enge Abstimmung aller Beteiligten.“

Wie erfolgreich diese Kooperation bereits ist, zeigen drei zentrale Projekte: Durch die Freigabe wichtiger Bahngrundstücke wird der neue „Gleisweg“ als attraktive Rad- und Fußwegachse realisiert, die als Teil des Neckartalradwegs auch dem Tourismus zugutekommt. Gleichzeitig ermöglicht die DB die großflächige, ökologische Revitalisierung des Neckarufers.

Als zukünftiges Wahrzeichen entsteht zudem die 162 Meter lange BDT-Brücke, die bis Ende 2027 fertiggestellt sein soll. Sie wird als architektonisches Highlight die Bahnanlagen überspannen und Stadtteile miteinander verbinden. Einzigartig ist darüber hinaus die Integration des historischen Bahnbetriebswerks ins Kerngelände. In Zusammenarbeit mit Partnern wie den Eisenbahnfreunden Zollernbahn e.V. wird hier Eisenbahngeschichte mit Dampflokfahrten und einer gläsernen Werkstatt für alle erlebbar gemacht.

Der Besuch von Dr. Dirk Rothenstein bestätigt den positiven Kurs und unterstreicht die Rolle der Deutschen Bahn als starker und verlässlicher Partner für die erfolgreiche Realisierung der Landesgartenschau Rottweil 2028.