Wie könnte der Verkehr gelenkt werden, wo besteht die Möglichkeit, Plätze zu gestalten, um den Quartieren in der historischen Innenstadt mehr Aufenthaltsqualität zu geben? Bei den Quartiersgesprächen, zu denen die Stadtverwaltung einlädt, dreht sich alles um diese Themen. Die nächste Runde nimmt den Heilig-Kreuz-Ort und den Waldtorort in den Blick und findet wie bereits angekündigt am Donnerstag, 2. März, im Kapuziner-Sonnensaal statt. Anmeldungen werden noch bis Ende Februar erbeten.
Mobilität
Auf großes Interesse ist das erste Quartiersgespräch in der historischen Innenstadt gestoßen. Rund 150 Bürgerinnen und Bürger aus dem Lorenz-, Johannser- und Sprengerort sind in den „Kapuziner“ gekommen, um gemeinsam mit Fachleuten der Stadtverwaltung konkrete Ideen für eine lebens- und liebenswerte Stadt zu entwickeln. Weniger Verkehr, dafür mehr Grün und Platz für Außengastro waren zentrale gemeinsame Ziele.
Rottweil und Schaffhausen haben einen Städtedialog rund um das Thema Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung gestartet. Eine Rottweiler Delegation um Rudolf Mager, Fachbereichsleiter Bauen und Stadtentwicklung, und Erik Fiss, Fachbereichsleiter Hochbau und Gebäudemanagement, hat dazu die Schweizer Stadt besucht und innovative Verkehrsprojekte kennengelernt. Ein Gegenbesuch im neuen Jahr in Rottweil ist geplant.
Einen Vorgeschmack auf eine verkehrsberuhigte Innenstadt bekommen Rottweils Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste am Samstag, 22. und Sonntag, 23. Oktober: Unter dem Motto „Nimm Platz“ wird der Friedrichsplatz testweise zur autofreien Zone. Statt Verkehrslärm gibt es ein buntes Programm mit Biergartenatmosphäre, Musik und Angeboten für Kinder. Highlight der Aktion ist die Aufstellung eines weiteren Kunstobjektes aus der Serie „PLATZHALTER“ in Zusammenarbeit mit Forum Kunst. Einen Tag später locken zudem der Volksbanklauf und der verkaufsoffenen Sonntag des Gewerbe- und Handelsvereins (GHV) ins Städtle – beides nochmals ein guter Anlass, den Friedrichsplatz von einer ganz anderen Seite zu erleben.
Die Verbindung zwischen Testturm und Innenstadt schickt Rottweils Gäste auf Zeitreise
„Platzhalter“ heißt ein neues Projekt, mit dem Forum Kunst und die Stadt Rottweil mehr Lebensqualität in die historischen Innenstadt bringen wollen. Zeitweise werden dazu Stellplätze und Straßenflächen mit Kunstwerken „besetzt“. Zum Auftakt wird ein Hochbeet aus Stahl mit Segelschiff des Künstlers Ottmar Hörl – bekannt durch die beliebte Skulptur des Rottweiler Hund – in der Unteren Hauptstraße zwischen dem Gastrobetrieb „SoLuna“ und einem Kindermodengeschäft aufgestellt.
In der Gemeinderatsitzung am Mittwoch, 27. April, setzten die Verantwortlichen durch den Abschlussbericht einen vorläufiger Schlusspunkt hinter die Zusammenarbeit mit dem Kompetenznetzwerk KlimaMobil. Rottweil hatte sich 2020 beworben und wurde mit 14 anderen Kommunen in Baden-Württemberg als Modellkommune ausgewählt. Nun wurden die Ergebnisse vorgestellt. Konkret soll die Radinfrastruktur in Rottweil verbessert werden. Dazu wurden unter anderem Vorschläge für die Marx- und Königstraße entwickelt.
In der Einwohnerversammlung am 25. Oktober2021 und danach gingen 200 Fragen bei der Stadtverwaltung ein. Ab heute sind die Antworten auf der Homepage der Stadt online.
Sie finden hier eine Doku der Einwohnerversammlung und weitere Informationen.
Die neue Brücke bei der Spittelmühle wird am Montagnachmittag, 25. Oktober, für den Verkehr frei gegeben. Sie ersetzt einen Vorgängerbau, der noch zu Zeiten der Pulverfabrik errichtet worden war. Der Bau der neuen Brücke ist Teil der begleitenden Infrastrukturmaßnahmen zur Landesgartenschau und wurde vom Land mit 800.000 Euro gefördert.
Im dritten und abschließenden Teil unserer Serie zum Mobilitätskonzept stellt die Stadt Rottweil das geplante Parkhaus am Nägelesgraben vor. Das Parkhaus soll auf dem bisherigen Parkplatz für Touristenbusse entstehen. In einer ersten Visualisierung hat die Stadt nun den aktuellen Stand der Überlegungen illustriert. Weitere Darstellungen folgen auf der Einwohnerversammlung am Montag, 25. Oktober.
Im zweiten Teil unserer Serie über das Mobilitätskonzept der Stadt Rottweil geht es um den Zentralen Umsteigepunkt (ZUP) für Busse. Dieser soll vom Friedrichsplatz an den Nägelegraben verlagert werden. Die „Rote Wand“ in der historischen Innenstadt ist dann Geschichte. Dafür entsteht eine barrierefreie und wettergeschützte Drehscheibe für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV).
„Bring es auf den Punkt“ war das Motto der Bürgerbeteiligung zur Landesgartenschau.Zahlreiche Ideen wanderten auf die grüne Aktionswand der Stadt, nun wurden die Bürgeranregungen ausgewertet und in einer Tabelle nach…
In einer dreiteiligen Artikelserie im Vorfeld der Einwohnerversammlung am 25. Oktober stellt die Stadt Rottweil wichtige Eckpunkte ihres Mobilitätskonzepts vor. Zum Auftakt liegt der Schwerpunkt auf dem Friedrichplatz. Bislang ist dieser durch die Nutzung als „Rendezvousplatz“ für Busse geprägt. Künftig soll hier ein attraktiver Stadtplatz entstehen. Die Bushaltestellen werden dafür in den Nägelesgraben verlagert und es wird über einen Einbahnverkehr nachgedacht, wie er bereits bis in die 90er Jahre gegolten hatte.
Auf Beschluss des Gemeinderats lädt die Stadtverwaltung Rottweil am Montag, 25. Oktober, zu einer Einwohnerversammlung in der Stadt- und Stallhalle ein. Thema ist das Mobilitätskonzept der Stadt Rottweil mit den Schwerpunkten Friedrichsplatz und Nägelesgraben, wo ein neues Parkierungsgebäude und ein Zentraler Busumsteigeplatz (ZUP) geplant sind. Beginn ist um 19 Uhr. Einlass mit Planschau ist ab 18 Uhr. Die Teilnehmerzahl ist wegen Corona begrenzt.
Im Zuge ihres Mobilitätskonzepts hat die Stadt Rottweil eine Ladestation für E-Bikes in der Hochbrücktorstraße aufgestellt. Der sogenannte „Charger Cube“ soll als Beitrag zur Mobilitätswende das Radfahren in Rottweiler noch attraktiver machen. Acht Räder haben gleichzeitig Platz, das Aufladen ist kostenlos.
Es geht voran auf der Brückenbaustelle bei der Spittelmühle: Mittlerweile ist der sogenannte Überbau fertig betoniert, die Verbindung der beiden Ufer damit hergestellt. Die neue Brücke ist übrigens Teil der begleitenden Infrastrukturmaßnahmen zur Landesgartenschau 2028. Drüberfahren wird man aber voraussichtlich bereits diesen Herbst können.
Über 300 Interessierte haben die Online-Bürgerinformation der Stadtverwaltung zur Landesgartenschau Anfang Mai verfolgt. Die Fragen waren so zahlreich, dass sie nicht allesamt während der Live-Übertragung aus dem Rathaus beantwortet werden konnten. Das holt die Stadtverwaltung nun nach: Alle Antworten finden sich ab sofort auf www.rw2028.de.
Noch ist 2028, das Jahr der Rottweiler Landesgartenschau, gefühlt weit weg. Und doch ist die Stadt Rottweil, samt der engagierten Bürger und Bürgervereine, mittendrin in Überlegungen und Planungen für das Großereignis. Per Online-Informationsveranstaltung hat Oberbürgermeister Ralf Broß, unterstützt durch Bürgermeister Dr. Christian Ruf und Rudolf Mager vom Fachbereich Bauen und Stadtentwicklung sowie weitere Experten über den aktuellen Planungsstand informiert. Sämtliche Gemeinderatsfraktionen steuerten Statements zur Landesgartenschau bei und erklärten, warum sie das Großprojekt mittragen.
Über 300 Bürgerinnen und Bürger haben an der Info zur Landesgartenschau teilgenommen.



















