Staatssekretärin Elke Zimmer vom Verkehrsministerium Baden-Württemberg hat sich am Freitag, 13. Oktober, über den Stand des Rottweiler Verkehrsversuchs und die Planungen zur Landesgartenschau 2028 informiert. Nach einer Präsentation der Projekte im historischen Ratssaal der Stadt Rottweil stand ein Rundgang durch die Innenstadt und das Gartenschaugelände auf dem Programm.
Mobilität
Nach dem Volksbanklauf mit Verkaufsoffenem Sonntag am 15. Oktober endet der Rottweiler Verkehrsversuch in weiten Teilen: Die Einbahnregelung in der Waldtorstraße wird aufgehoben, die Marxstraße erhält wieder zwei Abbiegespuren. Auf dem Friedrichsplatz gilt die Einbahnrichtung für Autos jedoch testweise weiter. Wegen eines privaten Bauvorhabens ist zudem ab Dienstag die Flöttlinstorstraße vorübergehend gesperrt, der Verkehr wird über die Tannstraße umgeleitet.
Sitzgelegenheiten wurden geschaffen, mobile Bäume aufgestellt und die Verkehrsführung geändert. In den Vierteln der historischen Innenstadt hat die Stadtverwaltung im Sommer vieles davon umgesetzt, was mit den Einwohnern bei den Quartiersgesprächen vereinbart worden war. Bei abschließenden Rundgängen mit dem Mobilitätsteam der Stadtverwaltung gibt es ab dem 5. Oktober nochmals die Gelegenheit, die Maßnahmen zu diskutieren und Bilanz zu ziehen.
Nach den Sommerferien tritt der Rottweiler Verkehrsversuch nun in seine dritte Phase, die bis zum 15. Oktober geht. Während des Versuchs testet die Stadtverwaltung eine neue Verkehrsführung, um die historische Innenstadt vom Autoverkehr zu entlasten und insgesamt attraktiver zu gestalten. Zu diesem Zweck soll das begleitende Programm „Sommer in Rottweil“ zur Belebung von Handel und Gastronomie in der Innenstadt beitragen.
Der Rottweiler Verkehrsversuch geht in seine zweite Phase: Nach der Anlaufphase seit dem 1. Juli folgt nun eine Zeit, in der es erfahrungsgemäß etwas ruhiger auf Rottweils Straßen zugeht. Gleichzeitig soll das Programm „Sommer in Rottweil“ weiterhin zur Belebung von Handel und Gastronomie in der Innenstadt beitragen.
Am frühen Samstagmorgen, 1. Juli, startet in Rottweil der Verkehrsversuch. Gut drei Monate lang gilt dann auf dem Friedrichsplatz und in der Waldtorstraße eine Einbahnregelung. Die Stadt Rottweil will testen, ob auf diese Weise die historische Innenstadt vom Verkehr entlastet werden kann. Parallel läuft das Programm „Sommer in Rottweil“ an, um die Innenstadt zu beleben.
Bei der Aktion „STADTRADELN“ ist bis zum 8. Juli 2023 ganz Rottweil aufgefordert, gemeinsam für den Klimaschutz in die Pedale zu treten. Die Stadtverwaltung Rottweil unterstützt die Aktion bereits zum fünften Mal.
Täglich quält sich eine Blechlawine durch die historische Innenstadt – eine Belastung für Fußgänger, Radfahrer, Bewohner und Besucher. Seit Jahren besteht der Wunsch aus der Bevölkerung, hier Abhilfe zu schaffen und die Aufenthaltsqualität zu verbessern. Eine zentrale Rolle spielt dabei der Friedrichsplatz, der deutlich aufgewertet und attraktiver werden soll. Im Rahmen eines Verkehrsversuchs vom 1. Juli bis zum 15. Oktober möchte die Stadtverwaltung nun testen, ob durch einen Ringverkehr sowie verschiedene begleitende Maßnahmen eine nachhaltige Entlastung möglich ist und die Berechnungen der Experten in der Praxis so eintreffen.
Wie bereits im Gemeinderat angekündigt, wurde am Freitag ,12. Mai, in der Oberndorfer Straße vor der Bacchus-Vinothek ein weiteres Kunstwerk im Rahmen der Aktion „PLATZHALTER– Kunst trifft Natur“ aufgestellt, bei der Forum Kunst mit der Stadt Rottweil zusammenarbeitet. Bei der Einweihung war auch die Künstlerin, Emilia Neumann aus Frankfurt, anwesend.
Der Waldtor-Ort bildete den Abschluss des Ortsterminreigens im Nachgang zu den Quartiersgesprächen im Kapuziner. Auch hier wurde gemeinsam mit den Anwohnern über mögliche Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung diskutiert. Vor allem der Kreisverkehr an der Abzweigung „Am Zwinger“ war von großem Interesse.
Donnerstag für Donnerstag geht es bei den Ortsterminen im Nachgang zu den Quartiersgesprächen in die einzelnen Quartiere, um gemeinsam mit den Anwohnern über mögliche Maßnahmen zu diskutieren. Am 20. April war der Heilig-Kreuz-Ort an der Reihe. Auch im Heilig-Kreuz-Ort rund um das Münster war das Interesse der Anwohner groß, denn schließlich geht es in diesem Quartier um ganz konkrete Baumaßnahmen in den Gassen, aber ebenso natürlich um das Verringern der Schleich- und Parksuchverkehre und die Schaffung neuer Aufenthaltsbereiche.
Das fünfte Vor-Ort-Gespräch im Rahmen der Rottweiler Quartiersgespräche geht am kommenden Donnerstag, 27. April, im Waldtorort über die Bühne. Los geht es um 17 Uhr. Treffpunkt ist oberhalb des Schwarzen Tors.
Nach der Osterpause geht es jetzt mit den Quartiersgesprächen in der historischen Innenstadt weiter. Nächster Termin ist am kommenden Donnerstag, 20. April, im Heilig-Kreuz-Ort. Eine Woche später trifft man sich am 27. April im Waldtorort. Los geht es jeweils um 17 Uhr.
Bei den Quartiersgesprächen im Kapuziner zum Jahresanfang konnten sich Anwohner und Interessierte ausführlich über die Vorhaben zur Verkehrsberuhigung in den Quartieren informieren und eigene Ideen einbringen. Bei den Ortsterminen geht es nun um konkrete Vorhaben, die nach Möglichkeit rasch umgesetzt werden sollen. Im Lorenzort konnte vor einigen Jahren bereits der Schleichverkehr durchs Viertel per Poller eingedämmt werden. Aber auch hier ist beim Rundgang der Erhalt der Anwohnerstellplätze ein großes Thema.
Bei den Quartiersgesprächen im Kapuziner der vergangenen Wochen konnten sich Anwohner und Interessierte ausführlich über die Vorhaben zur Verkehrsberuhigung in den Quartieren informieren und eigene Ideen einbringen, die von den Experten gerne aufgenommen wurden. Bei den Ortsterminen geht es nun um Details. Im Johannserort sorgen sich die Anwohner um den Erhalt der Stellplätze und kritisieren den Durchgangsverkehr. Für die Gestaltung des Kameralamtsgartens zu einem „Bürgergarten“ gab es viele konstruktive Ideen.
Bei den Quartiersgesprächen im Kapuziner konnten sich Anwohner und Interessierte ausführlich über die Vorhaben zur Verkehrsberuhigung in den Quartieren informieren und auch ihre eigenen Vorstellungen und Ideen mit einbringen, die von den Experten gerne aufgenommen wurden. Bei den Ortsterminen geht es nun um Details. Auftakt war im Sprengerort, und das Interesse wiederum groß.
Nach dem Auftakt der Quartiersgespräche im Kapuziner bietet die Stadtverwaltung nun Vor-Ort-Termine in den einzelnen Vierteln der historischen Innenstadt an. Gemeinsam mit den Anwohnerinnen und Anwohnern möchte die Stadtverwaltung dabei konkrete Projekte ins Auge fassen. Die ersten Termine stehen bereits fest.
Die Innenstadt attraktiver zu gestalten, die Aufenthaltsqualität zu verbessern und den Verkehr möglichst zu minimieren, das ist der Wunsch vieler Bürger und das wünschenswerte Ziel des Verkehrsversuches, den die Stadtverwaltung ab Juli für rund drei Monate startet. Das Interesse ist groß und Fragen gibt es von Seiten der Bürger noch viele, wie die „Bürgerinfo Mobilität“ am Dienstagabend, 7. März, in der Stadthalle gezeigt hat.
„Mit der Innenstadt reden, anstatt über sie“, das ist das Motto von Oberbürgermeister Dr. Christian Ruf für die Quartiersgespräche. Nach dem erfolgreichen Auftakt im Januar fand nun am 2. März die zweite Runde zum Heilig-Kreuz-Ort und zum Waldtorort statt. Die Bürger haben sich in den Workshops mit vielen Ideen, Anregungen, aber auch Bedenken in die Diskussion und Planung eingebracht. Und natürlich bot der anstehende Verkehrsversuch im Juli bereits Anlas zu Gesprächen und Diskussionen.
Die Stadt Rottweil möchte im Sommer einen groß angelegten Verkehrsversuch in der Innenstadt durchführen. Erklärtes Ziel: Weniger Verkehr und mehr Lebensqualität im historischen Stadtkern. Dazu soll der Friedrichsplatz testweise für den Autoverkehr in eine Fahrtrichtung gesperrt werden. OB Dr. Christian Ruf lädt die Bürgerschaft im Vorfeld zu einer Infoveranstaltung am Dienstag, 7. März, in die Stadthalle ein, in der die Pläne näher vorgestellt werden.


















