Die Bauarbeiten für die neue Landesgartenschaubrücke im Neckartal haben begonnen. Das rund 162 Meter lange Bauwerk wird künftig die östliche und westliche Neckartalaue miteinander verbinden und dabei den Neckar sowie die Bahnanlagen queren. Die Fertigstellung ist für Ende 2027 vorgesehen. Das Land Baden-Württemberg unterstützt den Bau der neuen Rad- und Fußwegeverbindung mit Fördermitteln nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG).
Radfahren
Er schafft künftig eine barrierefreie Verbindung von der Innenstadt in den Stadtgraben – und das nicht nur im Landesgartenschaujahr 2028: der Aufzug, für den die Arbeiten im Stadtgraben angelaufen sind. Der Aufzug ist Teil der Bauarbeiten für die Landesgartenschau und überwindet insgesamt 18 Höhenmeter. Diese Verbindung erleichtert über neue Wege und Brücken zudem den Zugang ins Neckartal und zum Bahnhof und das insbesondere auch für Menschen, die nicht so gut zu Fuß sind wie Rollstuhlfahrer oder Eltern mit Kinderwagen. Aber auch Fahrräder können nach der Landesgartenschau im Aufzug mitgenommen werden.
Noch bevor die neue Landesgartenschaubrücke gebaut ist, steht nun fest: Sie wird den Namen des Rottweiler Unternehmens BDT Media Automation GmbH, kurz „BDT-Brücke“ tragen. Das Rottweiler Traditionsunternehmen wird Sponsor der Landesgartenschau und übernimmt als Platinpartner für die kommenden zehn Jahre die Namenspartnerschaft der Brücke.
Mit dem offiziellen Baustart haben die Arbeiten für zwei neue Neckarbrücken begonnen, die im Zuge der Daueranlagen zur Landesgartenschau Rottweil 2028 entstehen. Die „Brücke an der Prim-Mündung“ und die „Brücke am ehemaligen Wehr“ sind zentrale Bausteine für die künftige Infrastruktur entlang des Neckars und werden weit über das Veranstaltungsjahr 2028 hinaus eine wichtige Rolle für die Mobilität der Bürgerinnen und Bürger spielen.
Eine neue Ampel für Radfahrer und Fußgänger ist jetzt als letzter Bauabschnitt der neuen Fahrradstraße in der Körnerstraße in Betrieb gegangen. Sie sichert eine sichere und komfortable Querung der Heerstraße. Die Anlage wurde jetzt installiert, nachdem ihre Umsetzung letztes Jahr witterungsbedingt nicht mehr möglich war.
Die Körnerstraße zwischen der Marxstraße und der Heerstraße dient künftig Radfahrerinnen und Radfahrern als sichere Verbindung zwischen dem Sportgelände am Stadion und der historischen Innenstadt. Die Straße ist zu diesem Zweck nun als Fahrradstraße ausgeschildert worden. Das bedeutet: Für Autofahrer gilt in Richtung Heerstraße Einbahnverkehr, Radler dürfen in beide Richtungen fahren.
Wie bereits angekündigt, wird die Körnerstraße derzeit zu einer Fahrradstraße umgebaut. Sie verbindet die Innenstadt mit dem Sportgelände am Stadion und soll künftig das Radfahren in diesem Bereich sicherer und komfortabler machen. Die Arbeiten wurden im Vorfeld mit den Anwohner vor Ort besprochen und werden abschnittsweise umgesetzt.
Staatssekretärin Elke Zimmer vom Verkehrsministerium Baden-Württemberg hat sich am Freitag, 13. Oktober, über den Stand des Rottweiler Verkehrsversuchs und die Planungen zur Landesgartenschau 2028 informiert. Nach einer Präsentation der Projekte im historischen Ratssaal der Stadt Rottweil stand ein Rundgang durch die Innenstadt und das Gartenschaugelände auf dem Programm.
Am frühen Samstagmorgen, 1. Juli, startet in Rottweil der Verkehrsversuch. Gut drei Monate lang gilt dann auf dem Friedrichsplatz und in der Waldtorstraße eine Einbahnregelung. Die Stadt Rottweil will testen, ob auf diese Weise die historische Innenstadt vom Verkehr entlastet werden kann. Parallel läuft das Programm „Sommer in Rottweil“ an, um die Innenstadt zu beleben.








